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Reisedokumente (immer am Mann, bzw. an der Frau haben)

Rucksack, Volumen ca. 65 - 80 ltr. Aus unserer Erfahrung heraus sollte ein Rucksack immer etwas mehr Volumen haben als nötig. Die Rückenlänge sollte stufenlos einstellbar sein. Bei dem Kauf unbedingt verschiedene Modelle anprobieren (mit Gewicht) meist merkt man bereits bei der ersten Anprobe - welcher einem passt oder nicht. Wie bei Schuhen!

Schlafsack. Auf Qualität achten.

Isolierunterlegematte. Die Isomatte sollte Bodenuneben­heiten gut ausgleichen und rutschfest sein. Perfekt sind die gut isolierenden selbstaufblasbaren Matten.

Taschenlampe, Allzwecktaschenmesser, eventuell kleines Fernglas für Tierbeobachtungen (falls vorhanden]

1 Geschirrtuch

Feuerzeug, Raucher sollten an Tabakvorrat denken

Geld (in der jeweiligen Landeswährung)

Kamera, Fotozubehör, Filme (in Skandinavien relativ teuer)

Regenschutz für den Rucksack

Körperpflege

Handtücher, Seife und Shampoo (biologisch abbaubar), Zahnbürste und -creme, Kamm oder Bürste, Sonnen- und Lippenschutzmittel,  Insektenschutzmittel, Schmerzmittel, persönliche Medikamente, geschlechtsspezifische Dinge (Rasierzeug, Tampons, ...)

Schlafsack

Je nach Jahreszeit kann es nachts kühl sein. (Wer hätte das gedacht) Deshalb ist ein warmer Schlafsack wichtig. Da Kälte immer persönlich empfun­den wird und auch von der körperlichen Konstitution abhängt, empfehlen wir einen Schlafsack, der im Komfortbereich Werte bis unter 0° C erreicht.

Ob die Schlafsack-Füllung aus Daune oder Kunstfaser besteht, ist Geschmacksache. Daunenfüllungen bieten den Vorteil eines kleinen Packmaßes, sind jedoch auch empfindlicher gegen Feuchtigkeit. Einen Sommerschlafsack kann man „tunen“ indem dieser mit einem, z.B. Fleece-Inlett gekoppelt wird. Im Fußraum sollte immer noch etwas Platz verbleiben, um z.B. seine Bekleidung mit reinzunehmen.

Persönliche Bekleidung

Hosen und Shorts. Trekkinghosen sind besser geeignet als
Jeans, da sie schneller trocknen (1 Hose angezogen, 1 Hose als Ersatz im Rucksack)

Hemden, T-Shirts, Pullover (warmer Fleece)

Unterwäsche, Socken, Strümpfe

evtl. Badebekleidung

Da wir uns den ganzen Tag über draussen bewegen und somit dem Wetter und der Sonne ausgesetzt sind, empfiehlt sich die Mitnahme eines Hutes, einer Mütze oder eines Kopftuches. ( 2/3 der Körpertemperatur gehen über den Kopf verloren) Sonnenbrille nicht vergessen!

überknöchelhohe feste Wanderstiefel (eingetragen!) 

Trekkingsandalen, bzw. 2tes Paar Schuhe für die Fahrt, sind ebenfalls sehr nützlich und bequem.

Trekkingjacke oder Regenjacke und Regenhose. Alternativ Poncho. Auf Qualität achten. Tipp: Bundeswehrponcho ist sehr robust und kostet nur ca. 10 €

evtl. Gamaschen. Unser Meinung nach sehr nützlich für Flussdurchquerungen und überall dort, wo man nasse Füße bekommen könnte.

Ein Wanderstock vor Ort gesucht (kostnix), bzw. Trekkingstöcke geben gerade auch in unwegsamen Gelände zusätliche Trittsicherheit. 

Diese Liste, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, soll Euch bei der Zusammenstellung der Ausrüstung helfen. Bedenkt bitte, dass zu Eurer persönlichen Ausrüstung noch Gemeinschaftsausrüstung, wie Zelte, Kocher und Lebensmittel hinzukommt.

Also, weniger ist mehr!



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