Startseite
Unsere Philosophie / Team
Länderinfos
Tipps und Tricks
Bearcountry
Nahrung "on Tour"
Ich packe meinen Rucksack...
Bau einer Schneehöhle
Reisen nach Kanada
Reisen nach Skandinavien
Trekking in Grönland
Deutschland Outdoorkurse
Trekking Teutoburger-Wald
zur Buchung
Katalog bestellen
Kontakt
Impressum
Gästebuch
Eintrag schreiben
AGB´s


Der Körper braucht Nahrung, um Wärme und andere Energie zu produzieren und um Stoffe für neue Gewebe aufzubauen — zum Wachstum, zur Regeneration oder Fortpflanzung. Ein gesunder Körper kann eine gewisse Zeitlang von eingelagerten Reserven leben. Bei ernsthaftem Nahrungsmangel kann der Körper mit der Zeit nicht mehr genügend Wärme produzieren, er erholt sich nach harter Arbeit oder Verletzungen schwerer oder überhaupt nicht mehr und kann auch keine Krankheiten mehr abwehren.

Glücklicherweise gehört der Mensch zu den Allesfressern. Wir können sowohl Fleisch als auch Pflanzen verdauen. Mit etwas Vorsicht meiden wir gefährliche oder giftige Pflanzen und Tiere. Gut essen hält Körper und Seele zusammen — sagt ein altes Sprichwort. Eine gute Mahlzeit stärkt die Moral, und wenn keine anderen dringenden Arbeiten zu erledigen sind, lohnt sich auf jeden Fall die Mühe, wohlschmeckende Nahrung zuzubereiten. Außerdem macht das Kochen die Nahrung bekömmlicher.

Essen sie nicht nur das, woran sie am leichtesten herankommen. Eine ausgewogene Ernährung ist für den Outdoorer, der lange Zeit auf sich allein gestellt ist, ebenso wichtig, wie überhaupt Essen zu haben. Wenn Sie mitten in einer Kaninchenkolonie kampieren und Ihnen das Essen praktisch in den Topf springt, könnten Sie dennoch schließlich an Fehlernährung sterben, wenn Sie sich ausschließlich von Kaninchenfleisch ernähren. Die Nahrung muss sehr abwechslungsreich sein, um unseren Bedarf an Vitaminen und Mineralsalzen abzudecken. Gleichzeitig muss sie genug Energie liefern, damit Sie den Tag überstehen. Zu den unerlässlichen Nährstoffen gehören Proteine, Kohlehydrate, Fette, Mineralsalze, Vitamine und Spurenelemente.

Energiebedarf

Ohne körperliche Anstrengung verbraucht ein Mensch im Zustand völliger Ruhe 70 Kalorien pro Stunde, um die grundsätzlichen Kör­perfunktionen aufrechtzuerhalten. Dazu zählen zum Beispiel die Atmung und der Blutkreislauf, also Tätigkeiten, an die wir nicht einmal denken müssen. Die Kalorie (Kilokalorie) ist eine Wärmeeinheit —jene Menge, die gebraucht wird, um einen Liter Wasser um ein Grad zu erwärmen. Mit Hilfe von Kalorien gibt man auch den Energiegehalt von Nährstoffen an.

Die Nahrungsmittel produzieren in bezug auf das Gewicht unterschiedliche Kalorienwerte. Die Werte für die 3 Hauptbestandteile der Nahrung sind:

 
Fett:                    1 Gramm = 9 Kalorien

Kohlenhydrate:     1 Gramm = 4 Kalorien

Proteine:              1 Gramm = 4 Kalorien

 
Die einfachsten häuslichen Tätigkeiten wie Aufstehen, Hinsetzen, Feuer anzünden usw., aus denen ein gewöhnlicher Tag besteht, erfordern weitere 45 Kalorien pro Stunde. Das ergibt einen Gesamtverbrauch von 2040 Kalorien pro Tag ohne Arbeit und ohne andere Anstrengungen. Bei schwerer Arbeit verbrennen wir weitere 3500 Kalorien am Tag.

Da nicht nur durch körperliche Anstrengungen, sondern durch geistige Tätigkeit und Angst Kalorien verbraucht werden. sollten Sie ruhig und entspannt bleiben. (Aufregung ist auch schlecht für das Herz) Wenn die Nahrung knapp ist vergeuden Sie keine Energie.

Kohlehydrate bilden den Hauptbestandteil unserer Nahrung und auch die Hauptenergiequelle — nicht nur für die körperliche Tätigkeit, sondern auch als »Brennstoff« für innere Funktionen und für das Nervensystem. Kohlehydrate bestehen aus: Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff und werden von Pflanzen aufgebaut. Der Körper wandelt sie leicht in Energie um und braucht dazu auch keine großen Wassermengen. Kohlehydrate verhindern die Ketose; sie äußert sich in Verdauungsstörungen Erbrechen und Übelkeit, verursacht durch übermäßigen Abbau von Körperfetten während einer starken Hungerperiode Eine Ernährung mit reinen Kohlehydraten hat aber auch zwei Nachteile: Sie führt keine Vitamine der B-Gruppe zu und bewirkt leicht Verstopfung.

Es gibt zwei Arten von Kohlehydraten:

Zucker: in Sirup, Honig, Melasse und Früchten; Stärke: in Getreide, Wurzeln und Knollen.

Stärkekörner sind in kaltem Wasser unlöslich. In heißem Wasser brechen sie aber auf. Deswegen sollte man Wurzeln und Knollen immer kochen. Kohlenhydrate sind erste Wahl bei Unterzuckerung.

 
Fette enthalten die gleichen Elemente wie Kohlehydrate, aber in ganz anderer Zusammensetzung. Sie stellen ebenfalls eine konzentrierte Energiequelle dar, mit doppelt so vielen Kalorien wie Kohlehydrate. Fette werden im Körper als Fettschicht unter der Haut oder an Organen gespeichert. Fette sind in Wasser nicht löslich und erfordern einen längeren Verdauungsprozess, bevor sie vom Körper als Energie zur Verfügung stehen. Das ist nur unter erhöhter Wasserzufuhr möglich. Fette wärmen und isolieren den Körper, schmieren den Verdauungstrakt und bauen Energiereserven auf. Fette findet man in tierischer Nahrung, in Fischen, Eiern, Milch, aber auch in Nüssen, einigen Gemüsesorten und Pilzen. 

Proteine sind die grundlegenden chemischen Verbindungen aller Lebewesen. Sie enthalten als einziger Nahrungsbestandteil Stickstoff. Proteine sind entscheidend wichtig für das Wachstum und die Regenerationsfähigkeit des Körpers. Alle Proteine bestehen aus gut zwei Dutzend verschiedenen Aminosäuren. Diese jedoch sind auf unendlich vielfältige Weise zu den unterschiedlichsten Proteinen verkettet.

Die Hauptquellen für Proteine sind Fleisch, Fisch, Eier und Molkereiprodukte, ferner pflanzliche Nahrung in Form von Nüssen, Getreide und Hülsenfrüchten. In kleinen Mengen sind Proteine auch in Knollengewächsen und anderen Gemüsesorten anzutreffen. Auch Pilze können eine wichtige Proteinquelle sein. Tierische Proteine enthalten alle Aminosäuren, die der Mensch braucht. Eine einseitige Pflan­zenkost reicht zur Deckung des Bedarfes an Aminosäuren nicht aus. Man muss dazu stets mehrere Pflanzenarten auf dem Menüplan haben. Wenn in der Nahrung Kohlehydrate und Fette fehlen, nimmt der Körper Proteine, um die verbrauchte Energie zu regenerieren. Das geschieht allerdings auf Kosten anderer Körperfunktionen: In einer Hungerphase verbrennt der Körper eigenes Gewebe.

Einige Mineralsalze braucht man in größeren Mengen, etwa Kalzium, Phosphor, Natrium, Chlor, Kalium, Schwefel und Magnesium. Andere wie Eisen, Fluor und Jod werden in wesentlich kleineren Mengen gebraucht. Kalzium wird für den Aufbau der Knochen und der Zähne benötigt, doch hat dieses Element noch andere Funktionen im Muskelgewebe und bei der Blutgerinnung. Alle Mineralsalze üben eine le­benswichtige Aufgabe bei der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen aus.

Es gibt 40 verschiedene Vitamine, von denen ungefähr ein Dutzend für den Menschen lebenswichtig sind. Sie kommen in geringen Mengen in den unterschiedlichsten Nahrungsmitteln vor. Vitamin D können wir unter Einwirkung von Sonnenstrahlen in der Haut selber pro­duzieren. Vitamin K bauen Bakterien in unserem Verdauungstrakt auf. Die anderen Vitamine müssen wir mit der Nahrung dem Körper zuführen. Beriberi, Skorbut, Rachitis und Pellagra sind alles Vitaminmangelkrankheiten. Vitamin A verstärkt die Sehkraft und verhindert Augenkrankheiten.

Für kürzere Trekkingtouren (bis 3 Tage) kann man normale Nahrungsmittel aus dem Supermarkt nehmen, z.B. Spaghetti, Reis, Trockensuppen, etc. Entweder man plant die Tour so, dass man alle 3 Tage wieder einkauft oder man greift auf spezielle dehydrierte Nahrungsmittel zurück, welche allerdings sehr teuer sind. Die haben aber den Vorteil, dass sie sehr leicht sind und der Nährwert ausgewogen ist, zudem sind sie wasserdicht verpackt.

Trekkingmahlzeiten: www.trekking-mahlzeiten.de

                              www.travellunch.de
 

 



 

I Unsere AGB´s I    I Impressum   I Kontakt I    Links I    I Downloads                          I Home I    I Gästebuch I    I aktuelles   I Katalog I   I Jobs I